Die Strategie zielt auf stabile Erträge bei kurzer Duration und positioniert sich als Ergänzung zu Obligationen in Schweizer Franken sowie bestehenden Hypotheken- und Immobilienanlagen.
Meist variabel verzinste und kurzläufige Hypotheken auf Ertragsobjekte sind auch bei veränderten Zinsniveaus attraktiv verzinst und gegenüber Wertkorrekturen widerstandsfähig.
Erstrangige Hypotheken auf Schweizer Ertragsimmobilien besitzen für Schweizer Vorsorgeeinrichtungen die Eigenschaften eines anlageseitig stabilen Beitragszahlers, und entsprechen gemäss BVV 2 sowohl einer traditionellen Forderung als auch einer risikoarmen Anlage.
Die wiederkehrende Null- und Tiefzinsphase der Schweizerischen Nationalbank setzt Schweizer Vorsorgeeinrichtungen bei der Suche nach stabilen Erträgen zunehmend unter Druck. Obligationen guter Bonität in Schweizer Franken bieten nur noch ein begrenztes Renditepotenzial – bei gleichzeitig erhöhter Anfälligkeit gegenüber Zinsanstiegen und daraus resultierenden Bewertungskorrekturen.
Immobilien-Direktanlagen und -Anlagestiftungen (Eigentum an Ertragsimmobilien) bleiben zwar ein bedeutender Baustein in der Anlageorganisation zahlreicher Vorsorgeeinrichtungen. Die strukturelle Übernachfrage führt jedoch zu sinkenden Ankaufsrenditen, wodurch auch dieses Segment den zusätzlichen Bedarf an stabilen Erträgen zunehmend nur noch eingeschränkt decken kann.
Mit dem seit Januar 2025 in Kraft stehenden Basel-III-Regime verändern sich die Rahmenbedingungen im Schweizer Hypothekenmarkt spürbar. Höhere Eigenmittelanforderungen für Banken führen zu einer selektiveren Kreditvergabe sowie tendenziell tieferen Belehnungsgrenzen.
Die Ertragsimmobilie entspricht der Immobilien-Gattung, welche den Vorsorgeeinrichtungen bereits in der Form einer Direktanlage oder Anlagestiftung bestens bekannt ist. Sie dient der Erzielung eines regelmässigen Ertrags und nicht der Nutzung durch den Eigentümer.
Die Investition in Hypotheken auf Ertragsimmobilien bietet Schweizer Vorsorgeeinrichtungen mehrere Vorteile:
Meist variabel verzinste und kurzläufige Hypotheken auf Ertragsobjekte sind in unterschiedlichen Zinsumfeldern attraktiv verzinst und gegenüber Wertkorrekturen widerstandsfähig.
Erstrangige Hypotheken auf solche Ertragsobjekte besitzen damit die typischen Eigenschaften eines anlageseitig stabilen Beitragszahlers und eignen sich als Ergänzung oder Teilersatz von Obligationen in Schweizer Franken sowie bestehenden Hypotheken- und Immobilienanlagen.
Die offene Anlagegruppe ist umfassend auf die Effizienz- und Sorgfaltsbedürfnisse von Schweizer Vorsorgeeinrichtungen ausgerichtet:
Die neue Anlagegruppe wird bei Erreichen von Mindestkapitalzusagen von CHF 100 Mio. lanciert; erste Kapitalzusagen wurden bereits eingeworben.
Die Anlagegruppe Hypotheken Schweiz erfüllt die Anforderungen gemäss BVV 2 und qualifiziert als: